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Autobahnzubringer Oberaargau: Ziele des Netzwerks Verkehr
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Kontakt:
Netzwerk Verkehr
Stadthausstrasse 8
4950 Huttwil
nein@autobahnzubringer.ch
ja@variantenullplus.ch

Echte Lösungen

Echte Lösungen für Aarwangen - statt mehr Probleme.

Wir wollen die rasche Verbesserung der Verkehrssituation in Aarwangen:

 

Das Mass für die Belastung einer Strasse ist der «Durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV)», also die Menge an Fahrzeugen, die während 24 Stunden eine Strasse benutzen. 

In Aarwangen liegt der DTV knapp unter 12'000 Motorfahrzeugen. Eine solche Belastung ist heute der Normalfall, viele ähnliche Ortsdurchfahrten weisen Werte bis zu 20'000 und mehr Fahrzeugen auf. Trotzdem gilt es die heutigen Probleme Aarwangens nicht klein zu reden.

 

Probleme durch Verkehrsbelastung

Es ist nicht die gesamte Verkehrsmenge, die ein Problem darstellt, sondern die sogenannten «Spitzenstunden» am Morgen, am Mittag und am Abend. Dann durchfahren rund zehn Prozent des DTV die Strasse in Aarwangen, also etwa 1'200 Fahrzeuge pro Stunde. Damit wird es für FussgängerInnen schwierig, die Strasse zu überqueren, und für Velofahrende ist es unangenehm, ständig mit knappem Seitenabstand überholt zu werden.

 

Probleme durch Verkehrsverhalten

Vor allem gefährlich ist es für Fuss- und Veloverkehr in Aarwangen jedoch ausserhalb der Spitzenzeiten, weil die FahrzeuglenkerInnen dann oft ihr Verhalten nicht der Situation anpassen, zu schnell fahren, die Länge des Bremsweges unterschätzen und nicht aufmerksam sind. Diese Effekte treten auf, wenn ein Strassenraum ungünstig gestaltet ist und optisch falsche Anreize schafft. Das ist während des grössten Teils der 24 Stunden eines Tages so – und bei kleineren Verkehrsbelastungen wesentlich ausgeprägter als bei starker Belastung. Das Problem würde also auch bleiben, wenn eine Umfahrung - wie der Autobahnzubringer Variane West - einen Teil des Verkehrs ableitete, ja, es würde sogar noch verschärft, weil dann die Spitzenbelastungen vielleicht etwas kürzer würden.

 

Probleme durch Schwerverkehr

In Aarwangen ist der Anteil des Schwerverkehrs mit über zehn Prozent verhältnismässig hoch. Die Fahrzeuge wirken allein wegen ihrer Grösse bedrohlicher als ein normales Auto, obwohl die Lastwagenchauffeure als Profis in den meisten Fällen wesentlich sicherer und angepasster unterwegs sind als die «normalen» LenkerInnen. Aber natürlich sind Fahrtwind und Sog besonders für Velofahrende höchst unangenehm. Zudem benötigen die oft über 2,50 m breiten Fahrzeuge auch mehr Raum, der dann für den Langsamverkehr fehlt.

 

Aarwangen braucht Lösungen für diese Probleme. Der Oberaargau braucht aber keine weiteren Strassen. Deshalb engagiert sich das Netzwerk Verkehr um einen konstruktiven Dialog zur raschen Realisierung der Variante 0+ in Aarwangen und gegen einen zusätzlichen Autobahnzubringer.

Auf Grund dieser Ãœberlegungen will das Netzwerk Verkehr konkret:

 

  1. Die Abkehr von den Plänen der Region und des Kantons am Bau eines Autobahnzubringers festzuhalten.
  2. Die Konzentration auf die rasche Realisation der Variante Null+, welche die Verkehrssituation in Aarwangen massiv verbessert.
  3. Die Aufnahme von Gesprächen innerhalb einer geeigneten Konferenz für eine umweltverträgliche, vernünftige und zukunftsträchtige Lösung der Verkehrsprobleme im Oberaargau.