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Autobahnzubringer Oberaargau: Zweckmässigkeit der Variante West
Download BroschüreUnsere Variante Null+ im PlusSupportNetzwerk

Kontakt:
Netzwerk Verkehr
Stadthausstrasse 8
4950 Huttwil
nein@autobahnzubringer.ch
ja@variantenullplus.ch

Variante West


Fakten aus der Zweckmässigkeitsbeurteilung

Ziele des Autobahnzubringers:  

 

  • Bessere Anbindung im Raum Langenthal – Thunstetten/Bützberg an die A1, um einen wirtschaftlichen Impuls zu geben.
  • Aarwangen soll vom Durchgangsverkehr befreit werden.
  • Die Siedlungsentwicklung soll gefördert, die Verkehrssicherheit erhöht und die Umweltbelastung und der Ressourcenverbrauch soll vermindert werden.

 

 

Der Verkehr im Oberaargau

orange: Anzahl Fahrzeuge

violett: Anteil Schwerverkehr

 

Bauland Agglomeration Langenthal
Heute stehen in der Agglomeration Langenthal 43 ha Bauland für Arbeitsnutzung und 67ha für Wohnnutzung zur Verfügung.

Routenführung Variante West
Nördlich der Aare zweigt der Autobahnzubringer von der Jurastrasse ab und führt durch einen im Tagbau gebauten Tunnel bis zur Aarequerung, danach führt der Autobahnzubringer entlang des Bannwaldes am Rande der Risigrube über das Bannfeld zum Spychigwald. Der Spychigwald wird durch einen 500m Bergbautunnel gequert , entlang des Mittelhardwaldes führt der Autobahnzubringer zur Zürich-Bern-Strasse, in die er mündet.
Der Zeitgewinn ist laut der Zweckmässigkeitsbeurteilung bei 2 bis 4 Minuten.

Kostenvergleich Variante West – Variante Null+

 

Variante West

Variante Null+

Bauland, Baukosten, Anlagen

109 Mio Fr.

10 Mio Fr.

Flankierende Massnahmen

18 Mio Fr.

28 Mio Fr.

Diverses

24 Mio Fr.

8 Mio Fr.

Honorare

14 Mio Fr.

6 Mio Fr.

Mehrwertsteuer

12 Mio Fr.

4 Mio Fr.

TOTAL

170 Mio Fr.

56 Mio Fr.

Kosten-Nutzen-Analyse

Gemäss Zweckmässigkeitsbeurteilung ist die Variante West die Beste der untersuchten Varianten, allerdings zeigt sie keine klaren Vorteile gegenüber der Variante Null+, daher kann der Bericht keine eindeutige Entscheidungsempfehlung machen.
Die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt ein knapp negatives Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Variante West. Die Ortsdurchfahrt Aarwangen würde um 7‘700 Fahrzeuge entlastet. Neben den positiven Auswirkungen wie Reisezeitersparnis, weniger Lärm- und Luftbelastungen, fallen auf der negativen Seite vor allem die Kosten und der Umweltaspekt ins Gewicht.
Die Nutzwertanalyse zeigt für die Variante West das beste Ergebnis mit überwiegend positiven Nutzwerten. Die positiven Auswirkungen fallen im Verkehr (Nutzen Langsamverkehr und öffentlicher Verkehr) und bei der Siedlungsentwicklung an. Im Umweltbereich (Zerschneidung der Lebensräume) hat die Variante West die negativsten Auswirkungen.
Das Ergebnis reagiert empfindlich auf die Variation der Inputgrössen und kann bei der Variante West zu einem positiven Kosten-Nutzen-Verhältnis führen.
Die Umfahrungsvarianten weisen relativ hohe Kosten bei vergleichsweise bescheidenen Verkehrsbelastungen auf und können nicht in Etappen realisiert werden.
Mit zusätzlichen wirtschaftsfördernden Massnahmen sowie mit der nötigen politischen Unterstützung aus der Region könnte laut ZMB ein ausreichender Zusatznutzen generiert werden.


Es wird folgendes Vorgehen empfohlen:

  • Die dem Bauprojekt vorauslaufenden resp. parallelen Abklärungen des regionalen Engagements sowie der Mittelbeschaffung bei Gemeinden, Kanton und Bund sind anzugehen.
  • Es sind zusätzliche Abklärungen bezüglich des Bedarfs v.a. auf Seite des Güterverkehrs zu treffen.
  • Die erforderlichen verkehrlichen flankierenden Massnahmen sind vertieft zu planen, zu projektieren und zu realisieren.
  • Die für ein Strassenplanerlassverfahren nötigen Projektvertiefungen, die erforderlichen Richt- und Sachplaneinträge wie auch der vorsorgliche Landerwerb sind voranzutreiben.

In den nächsten Jahren sind die verkehrlichen flankierenden Massnahmen der Variante Null+ umzusetzen, die Ortsdurchfahrt Aarwangen zu sanieren und weiter punktuelle Verbesserungen im regionalen Strassennetz zu realisieren.