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Autobahnzubringer Oberaargau: Aktuell
Download BroschüreUnsere Variante Null+ im PlusSupportNetzwerk

Kontakt:
Netzwerk Verkehr
Stadthausstrasse 8
4950 Huttwil
nein@autobahnzubringer.ch
ja@variantenullplus.ch

Liebe Leserin, lieber Leser.

Wir wollen bald eine Lösung für Aarwangen, statt in ein paar Jahren mehr Probleme für die ganze Region. Jetzt den Ausbau der Strasse in Aarwangen, an Stelle eines zusätzlichen Autobahnzubringers in ein paar Jahren.

 

Seit über 30 Jahren drängen Exponentinnen und Exponenten unserer Region auf den Bau eines Autobahnzubringers.
Und schon länger spricht man über Verkehrsprobleme in Aarwangen. Bis heute hat man es allerdings verpasst, der Bevölkerung vor Ort zu helfen und Massnahmen für eine echte Verbesserung der Verkehrssituation vorzulegen.

Es ist daher höchste Zeit, Aarwangen Lösungen zu bieten. Das gelingt nicht mit Ideen von gestern und muss schnell geschehen. Aarwangen braucht gezielte Massnahmen, welche die Koexistenz verschiedener Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer garantieren. Vorschläge dazu werden in dieser Broschüre erläutert. Wir wollen nicht
warten, bis allenfalls einmal ein überteuerter Autobahnzubringer gebaut wird.
Das Netzwerk Verkehr leistet mit den vorliegenden Vorschlägen einen Beitrag zu einem lebenswerteren Aarwangen und setzt sich damit für die Lebensqualität der Menschen in Aarwangen und der ganzen Region Oberaargau ein – ganz im Sinne der Charta Oberaargau. Zudem erscheint uns der Erhalt des Naherholungsgebietes wünschenswerter als der Bau neuer Strassen. Denn es ist heute unbestritten, dass neue Strassen immer zu Mehrverkehr führen und sich Verkehrsengpässe so lediglich verschieben.

Dem Netzwerk Verkehr ist es wichtig, die Bedürfnisse von Mensch, Siedlung und Umwelt nicht gegeneinander auszuspielen.

Die in unserer Broschüre besprochenen Lösungen leisten dies unseres Erachtens. Wir wünschen eine anregende Lektüre und fruchtbare Diskussion und hoffen damit, Vorschlägen zu einer echten Verkehrsentlastung Aarwangens rasch zum Durchbruch zu verhelfen.

Danke für Ihr Interesse.

Netzwerk Verkehr

 

Hard-Mumenthal bis Vorstadt

Medienreaktionen

Berner Zeitung von Samstag, 19. September 2009

Radiosendung Neo 1 vom 18. September 2009

Radiosendung Radio 32 vom 18. September 2009, 12.32 Uhr

Radiosendung Radio 32 vom 18. September 2009, 18.02 Uhr (ab 3 Minuten)

Begrüssungsworte Medienkonferenz

Medienkonferenz Netzwerk Verkehr, 18. September 2009

Es gilt das gesprochene Wort!

Adrian Wüthrich, Präsident VCS Regionalgruppe Oberaargau-Emmental

 

Verkehrsproblem Aarwangen lösen – Netzwerk Verkehr für die Sanierung der Ortsdurchfahrt

 

Wir haben Sie heute nach Aarwangen eingeladen, weil wir Ihnen unsere Arbeit der letzten Monate vorstellen wollen. Wir, das sind die Gegner des Autobahnzubringers Oberaargau und die Befürworter der Variante Null plus. Wir, das sind die politischen Parteien SP und Grüne und die Umweltverbände Pro Natura, WWF und VCS. Wir, das sind Oberaargauerinnen und Oberaargauer, die eine andere Lösung als die neue Strasse durch die unberührte Natur für Aarwangen wollen. Wir, das ist das Netzwerk für nachhaltigen Verkehr.

 

Die meisten beteiligten Organisationen waren in der Begleitgruppe zur Zweckmässigkeitsbeurteilung des Autobahnzubringers Oberaargau vertreten. Wir haben uns kritisch eingebracht und die Arbeiten begleitet. Unsere mehrseitigen Stellungnahme haben wir eingereicht. Allerdings mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass trotz des Resultat – die ZMB hat gezeigt, dass der Autobahnzubringer Oberaargau nicht wirtschaftlich ist – die Strasse trotzdem gebaut werden soll. Eine objektive Sichtweise, eine fachlich richtige Lösung, ist in diesem Geschäft nicht möglich. Es ist eine politische Frage, ob man die Strasse will oder nicht.

 

Die Region Oberaargau und einige Exponenten von Wirtschaft und Politik fordern seit Jahren einen Autobahnzubringer. Die Geschichte ist lang. Aber was haben die heutigen Exponenten der zweiten Befürworter-Generation bisher erreicht? Nichts. Man verkauft den Autobahnzubringer immer noch als DIE Wirtschaftsförderungsmassnahme. Viel eher sollten wir im Oberaargau die Stärken fördern und nicht zu viel Energie zum Ausmerzen unserer Schwächen einsetzen. Dazu sollten wir unsere Energie einsetzen. Innovation ist gefragt. Zumal wir mit Niederbipp und Oberbipp beste Logistikstandorte direkt an der Autobahn haben. Wir müssen das Tor für noch mehr Verkehr in unserer Region nicht noch weiter öffnen. Ich höre schon jetzt viele Leute im Langetental und in Huttwil über den vielen Verkehr klagen. Würde eine neue Strasse Aarwangen etwas entlasten, so würden die anderen Dörfer im Langetental einfach noch mehr Verkehr haben. Überall können wir nicht Umfahrungsstrassen bauen.

 

Wer sich im Oberaargau kritisch zum Autobahnzubringer äussert und seine Wirkung in Frage stellt, gilt als Regionenverräter. Das haben wir in vielen Gesprächen gemerkt. Viele Leute getrauen sich nicht öffentlich kritisch zum Autobahnzubringer zu äussern. Sogar die rot-grüne Regierung in Bern getraut sich nicht, gegen den Autobahnzubringer zu sein. Diese Feststellung hat die Regionalgruppe Oberaargau-Emmental des VCS dazu bewogen mit anderen kritisch eingestellten Personen und Organisationen ein Netzwerk zu bilden. Wir haben uns im letzten Jahr mehrmals getroffen und gemeinsam eine kleine Kampagne geplant und uns organisiert. Natürlich stehen uns keine Steuergelder zur Verfügung...

 

Heute treten wir nun ein erstes Mal an die Öffentlichkeit. Mit einer Broschüre und einer Website wollen wir unsere Ideen für die Lösung des Verkehrsproblems in Aarwangen darlegen. Wir sind für eine Lösung, die viel günstiger ist, schneller realisiert werden kann und künftigen Generationen ein Stück intakte Landschaft mehr hinterlässt. Wir haben mit Verkehrsplaner Daniel Grob eine Fachmann gefunden, der uns mögliche Vorschläge für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Aarwangen aufgezeigt hat. Mit der Broschüre geben wir der Variante Null plus aus der ZMB ein Gesicht. Die Öffentlichkeit soll von unseren Ideen auch Kenntnis nehmen, deshalb lassen wir die Broschüre nächste Woche mit dem Amtsanzeiger in Aarwangen, Bannwil, Bützberg, Langenthal und Schwarzhäusern in alle Haushalte verteilen. Insgesamt haben wir eine Auflage von 15'000 Stück bei einem regionalen Druckunternehmen drucken lassen.  

 

Mit dem Netzwerk Verkehr haben sich die Befürworter einer nachhaltigen Lösung für die Ortsdurchfahrt Aarwangen organisiert. Wir sind für die Zukunft gerüstet. So haben wir eine Einsprachen zum Generellen Strassenplan (für den Freihaltestreifen) eingereicht. Nach den Einspracheverhandlungen ist klar, dass wir die Einsprachen zurückziehen, damit Frist von 5 Jahren bis die Baupläne aufgelegt werden müssen, so schnell wie möglich zu laufen beginnt. Wir gehen davon aus, dass der Kanton Bern die nötigen Finanzen für den Autobahnzubringer Oberaargau in den kommenden Jahren nicht aufbringen kann und auch der Bund nicht einspringen wird. Wir werden auf jeden Fall unsere Broschüre den Nationalrätinnen und Nationalräten und den Ständertinnen und Ständeräten, die ab Herbst über die Berner Standesinitiative zu den Autobahnzubringern Emmental und Oberaargau beraten, überreichen und unsere Alternative aufzeigen. Unsere Alternative ist von heute und nicht wie der Autobahnzubringer von gestern.

Aarwangen braucht Lösungen für diese Probleme. Der Oberaargau braucht aber keine weiteren Strassen. Deshalb engagiert sich das Netzwerk Verkehr um einen konstruktiven Dialog zur raschen Realisierung der Variante Null plus in Aarwangen und gegen einen zusätzlichen Autobahnzubringer. Auf Grund dieser Ãœberlegungen will das Netzwerk Verkehr konkret: 

·      Die Abkehr von den Plänen der Region und des Kantons am Bau eines Autobahnzubringers.

·      Die Konzentration auf die rasche Realisation der Variante Null plus, welche die Verkehrssituation in Aarwangen massiv verbessert.

·      Die Aufnahme von Gesprächen innerhalb einer geeigneten Konferenz für eine umweltverträgliche, vernünftige und zukunftsträchtige Lösung der Verkehrsprobleme im Oberaargau.